Jürgen Beger steigt auch mit dem Familienauto auf Elektromobilität um

Warum mein nächstes Auto ein Elektroauto ist

Heute darf ich Dir den ersten Gastbeitrag in meinem Blog präsentieren. Jürgen ist Schulungsleiter im Bereich der Gebäudeautomation, Vater von drei Kindern und ersetzt gerade sein Erdgasauto durch ein Elektroauto. Mit dem CityEL hat er schon einige elektrische Erfahrung gesammelt, jetzt muss ein Familienauto her. Seine Beweggründe und Entscheidungskriterien teilt er im Folgenden mit Dir.

Elektroauto – mein nächstes Auto

Auf meine Frage, welches praktische Familienauto er mir empfehlen würde, antwortete der Autoschlosser meines Vertrauens, dass es eher eine Frage des Geschmacks ist. Unter der Haube sieht es zu großen Teilen sehr ähnlich aus.

Obwohl die Antriebstechnik deutlich ausgefeilter ausgeführt ist, hat sich der Verbrauch eines Fahrzeuges nicht grundlegend geändert. Sicherheitsausstattung und Komfort sind zu Lasten der Fahrzeugmasse deutlich besser geworden. So denke ich gern an den Golf I mit einem Leergewicht von ca. 800 kg zurück. Heutzutage ist es schon sehr schwierig, am Markt ein Auto zu finden, das weniger als eine Tonne wiegt.

Und dann mein Energiehunger: Wer weiß, wie lange ich noch richtig schnell fahren kann, denn das Öl wird immer knapper? Also werde ich mir noch schnell vorher ein richtiges kräftiges Auto kaufen …
Und so wird in einer Stunde Auto fahren so viel Energie „verbraten“, wie man bei einem komfortablen Einfamilienhaus mit 120 m² Wohnfläche bei einem kalten Wintertag in 24 Stunden verbraucht.

Für diesen Vergleich wurde von einem nicht unüblichen Verbrauch von 8 l Benzin bei 100km ausgegangen. Ein kräftiges „Rennauto“ verbraucht noch viel mehr.

Was ist meine mögliche Ausrichtung für die Zukunft?

Hier mal drei Grundsätze:

  1. Muss ich jeden Weg mit dem Auto fahren oder gibt es auch noch ein weiteres Fortbewegungsmittel wie zum Beispiel das Fahrrad? Wenn ich jeden Tag zur Arbeit mit dem Fahrrad fahre, brauche ich kein Fitnessstudio, kann ganz normal essen und spare viel Energie.Nun ja, jetzt habe ich bestimmt einige von Ihnen verärgert, denn Ihr Arbeitsweg ist mit dem Fahrrad unbezwingbar, außerdem ist es im Regen auch gar nicht schön, mit dem Fahrrad unterwegs sein zu müssen. Trotzdem ist es durchaus sinnvoll, häufiger über das Fahrrad nachzudenken und es nicht nur beim Denken zu belassen…
    Mein Vater mit seinem 86 Lebensjahren hält sich damit immer noch fit, auch wenn es bei ihm nur die kurze Strecke von einem Kilometer zu einem Kurzbesuch bei uns ist. Ich wünsche mir, dass ich das in diesem hohen Alter auch noch kann.Eine Alternative bei einem weiten Weg zur Arbeit, die ich persönlich sehr gern nutze, ist die kombinierte Nutzung von S-Bahn und Fahrrad beim Weg zur Arbeit, die zumindest in Berlin und Umgebung gut funktioniert.
  2. Leichtere Fahrzeugmasse im Verhältnis zu den beförderten Personen
    Kann ich anstreben, das Auto so zu nutzen, dass viele Menschen davon profitieren? Der gemeinsame Weg zur Arbeit ist dann nicht so langweilig.
    Doch nochmal zurück zur Fahrzeugmasse. Ich fahre seit 18 Monaten ein kleines Elektroauto für den Stadtverkehr. Das Auto hat eine maximale Leistung von 5kW, wiegt ca. 250 kg, fährt ca. 60 km/h schnell und hat eine Reichweite von 70 bis 100km. Damit ist das kleine Fahrzeug ideal zum Einkaufen und kein Bremsklotz für andere Verkehrsteilnehmer (zumindest im Stadtverkehr).
    Auf Grund der Fahrzeugmasse und des Elektroantriebes ergibt sich ein Energieverbrauch von 4 bis 5kWh/100km. Damit die Zahl vorstellbar ist, möchte ich den Wert vergleichbar darstellen:
    Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Benzinauto mit einem Verbrauch von 8l/100km verbraucht dieses kleine Auto ungefähr ein Zwölftel an Energie. Umgerechnet auf Benzin wäre das ein Verbrauch von ungefähr 0,6 l/100km. Das ist schon genial wenig, zugegeben für eine Familie nicht in jedem Fall brauchbar. Für mich ist es ein Hobby, so wie andere ihr Motorrad lieben.
  3. Die konsequente Nutzung der Elektromobilität.

Hier gibt es am Markt ein paar wenige nette Pflänzchen. Ich denke diese Pflänzchen werden überleben. Wir alle müssen sie aber reichlich begießen, wenn wir für die Zukunft unserer Kinder sorgsamer mit der Energie umgehen wollen. Denn unser Energiehunger, gerade hier in Mitteleuropa, ist viel zu hoch!
Ungefähr vor fünf Jahren sagte ich mir, dass mein nächstes Familienauto ein Elektroauto sein muss. Ja nun ist es bald so weit.
In der Zeitung kann ich lesen, dass das ja alles eine sehr innovative Technologie ist, ABER…

Tatsächlich hat sich die Automobilbranche mit dieser Technologie beschäftigt. Momentan geistern unter diesem Gesichtspunkt zwei Totschlagargumente mit:

  • Das rechnet sich doch alles noch nicht.
  • Die Reichweiten der Elektrofahrzeuge sind noch viel zu gering

Ich frage mich, welches SUV oder anderes Edelauto sich rechnet? Wann hat denn ein Auto sein Geld wieder „´reingefahren“? Nach meiner Auffassung niemals.

Als Familienvater von drei Kindern stellt sich die Frage „Was kann ich ausgeben?“, um nicht Knecht der Bank zu werden.

Bei einem guten Auto etwas mehr Geld aus zu geben und dafür eine lange Lebensdauer zu erreichen, ist sicher eine gute Idee. Allerdings lässt sich die Industrie Innovationen sehr gut bezahlen. Die Marktsituation muss zuerst abgeschöpft werden, so funktioniert die Marktwirtschaft.

So sind interessante neue Ideen, wie ein Elektroauto ziemlich schwer erschwinglich und folgende Generationen werden mit der globalen Erwärmung darunter zu leiden haben.

Die Reichweiten sind viel zu gering.

Manchmal stelle ich mir die Frage, ob die Automobilbranche diesen Werbeslogan selbst erfunden hat. Der Vertrieb von reinen Elektrofahrzeugen scheint mir bei reinen Elektroautos wie ein Fahren mit angezogener Handbremse.
Zunächst einmal möchte ich die Technologie zum Thema erklären.
Bei den Elektrofahrzeugen wird zwischen reinen Elektroautos und Hybridautos unterschieden. Bei Hybridfahrzeugen gibt es weiterhin die Unterteilung zwischen Hybrid und Plugin-Hybrid.

ElektroautoHybridautoPlugin-Hybrid
Ein reines Elektroauto wird ausschließlich über einen Elektromotor betrieben und über eine Steckdose wieder aufgeladen. Aktuell sind durch eine gute Akkumulatorqualität je nach Fahrzeugtyp Reichweiten zwischen 150 und 200 Kilometer möglich. Danach ist ein Aufladen erforderlich. Dieser Aufladevorgang dauert je nach Lademöglichkeit zwischen 30 Minuten und 12 Stunden (Die lange Zeit gilt für eine Haushaltssteckdose).
Ein Hybridauto besteht sowohl aus einem Verbrennungsmotor, als auch aus einem Elektromotor zum Antrieb des Fahrzeuges. Der Elektromotor wirkt eher unterstützend. Er wird über einen Akkumulator betrieben. Der Akku wird geladen, wenn das Fahrzeug überschüssige Energie zur Verfügung hat. Das ist zum Beispiel beim Bremsen und Ausrollen der Fall. Dieser Vorgang wird Rekuperation (Energierückgewinnung) genannt. So bestimmt das Motormanagement selbst, welcher Antrieb zum Tragen kommt.
Ein Plugin-Hybrid funktioniert prinzipiell genau so, nur besteht die Möglichkeit, den Akku zusätzlich über eine Steckdose zu laden. Erfolgt der Ladeprozess über regenerative Energien, kommt es der Umwelt direkt zugute, da keine unersetzbaren Rohstoffe unserer Erde dafür genutzt wurden.
Je nach Fahrzeugtyp kann die Energie des Akkus bei einem Plugin-Hybrid auch zum rein elektrischen Fahren genutzt werden. Je nach Fahrzeugtyp können so zwischen 5 und sogar bis zu 80 km zurückgelegt werden. Wenn Sie sich so ein Auto kaufen wollen, sollten Sie genau auf diese Reichweite achten. Mindestens der Arbeitsweg sollte für diese Reichweite drin sein, wenn der Effekt genutzt werden soll.
Achtung, viele dieser Fahrzeuge schalten einfach ab einer bestimmten Geschwindigkeit auf den Verbrennungsmotor um.

Wie ist das nun mit der Reichweite?

Hybrid-Autos haben im Prinzip keine Reichweitenprobleme. Ist der Tank leer muss wieder getankt werden und weiter geht es. Durch die Energierückgewinnung lässt sich unter Umständen eine Menge sparen und man kommt theoretisch auf eine Benzineinsparung von 1-3l/100km. Vieles liegt an der Fahrweise.

Habe ich einen Plugin-Hybrid mit einer relativ großen elektrischen Reichweite, bin ich im Stadtverkehr sehr gut beraten, weil ich dann fast nur elektrisch unterwegs bin. Das ist dann sehr umweltfreundlich, wenn ich den Strom aus der Steckdose dafür ausschließlich aus regenerativen Energien beziehe. Anderenfalls hat das Elektroauto gegenüber einem Auto mit Verbrennungsmotor umwelttechnisch so gut wie keine Vorteile! Regenerativen Strom zu beziehen ist heutzutage nicht unmöglich und zum Teil sogar günstiger als herkömmlicher Strom.
Gut beraten ist auch ein Besitzer einer Photovoltaikanlage, der dann die Möglichkeit hat, einen großen Teil der notwendigen Energie für sein Auto aus der Sonne zu beziehen, wenn er am Tage „tankt“.

Bei langen Strecken werden sich der Hybrid und der Plugin-Hybrid in den Verbräuchen kaum unterscheiden. Der Plugin-Hybrid hat in den ersten Kilometern, je nach Bauart den Vorteil, dass er rein elektrisch unterwegs sein kann. Nehmen wir mal an, dass er 50 km elektrisch unterwegs ist, dann benötigt er für diese Strecke im Durchschnitt ca. 7,5 kWh Elektroenergie.
Die gleiche Strecke, gefahren mit einem reinen Benzinauto, würde bei unserem Beispielfahrzeug ca. 4l Benzin mit einem Energieinhalt, der 30kWh entspricht, verbrauchen, also vier Mal so viel.

Da viele Menschen im Kurzstreckenbetrieb unterwegs sind, zum Beispiel 20 km zur Arbeit o.ä. ist ein Plugin-Hybrid mit einer großen elektrischen Reichweite eine gute Idee.

Generell liefert ein Elektroauto deutlich bessere Fahrergebnisse, als jeglicher Verbrenner, abgesehen vom schönen Motorsound. Außer Wind- und Rollgeräusche höre ich beim Elektroauto so gut wie nichts. Mir gefällt das außerordentlich, auch schon bei dem kleinen Stadtflitzer.
Drehmoment und damit auch die Beschleunigung machen einfach Spaß! Dazu braucht man beim Elektroauto gar nicht mal so sehr viel Leistung. Das liegt daran, dass beim Elektromotor das maximale Drehmoment so gut wie bei jeder Drehzahl zur Verfügung steht. Man kann sich dadurch ein Schaltgetriebe mit mehreren Gängen sparen. Dem Endverbraucher kann das preislich bestimmt entgegenkommen.

Ein wenig vorsichtig muss ich mit dieser Aussage sein, denn ob ich ein Getriebe benötige oder nicht, hängt von der Bauart ab. Und hier komme ich zu einem weiteren Thema:
Eigentlich ist ein Plugin-Hybrid eine sehr gute Idee. In vielen Dingen sind diese Fahrzeuge jedoch deutlich oversized, was den Verkaufspreis für ein Familienauto sinnlos in die Höhe treibt. Häufig wird vergessen, dass ich mich zu mindestens 80% in einem Aktionsradius von 50 km bewege. Da komme ich mit einer Reichweite von 150-200 km oder sogar weniger ganz gut zurecht. Berücksichtige ich dieses Argument, ist die Idee der reinen Elektroautos die einfachste und die beste.

Der Elektromotor ist der beste Antrieb, den ich für ein Auto kenne – kräftig und energieeffizient. Man hat relativ wenige mechanische Bauteile, benötigt kein aufwendiges Getriebe, das vielleicht noch zusätzlich Verbrennungsmotor und Elektromotor zusammen koppeln muss. Wenn Sie das nicht glauben, dann machen Sie mal eine Probefahrt mit einem reinen Elektroauto. Sie werden fasziniert sein.

Nur was machen wir mit der relativ geringen Reichweite von 150 bis 200 km, wenn ich dazu noch für das Laden an der Haushaltssteckdose 12 Stunden benötige und in den Urlaub fahren möchte?
Das macht doch alle schönen Argumente von eben wieder kaputt. Nicht wirklich, wenn uns die Autoindustrie ein klein wenig entgegen käme. Und so ein bisschen machen es zwei deutsche Autohersteller auch vor. Leider werden diejenigen dabei vergessen, die ihr Fahrzeug wirklich tagtäglich als Nutzfahrzeug verwenden und ein- bis zweimal im Jahr in den Urlaub fahren – die Familien!

Es gibt zwei deutsche Plugin-Hybride, die die Vorteile des reinen Elektroantriebes nutzen und das Fahrzeug ausschließlich elektrisch betreiben – der Opel Ampera und der BMW i3. Konstruktiv sind diese beiden Fahrzeuge reine Elektroautos. Zusätzlich ist ein kleinerer Verbrennungsmotor (bei BMW als Zubehör) integriert. Der Verbrennungsmotor dient nur zum Laden der Batterie bei langen Strecken, natürlich während der Fahrt. Man kann sich das so vorstellen, als stelle man sich ein Stromaggregat in den Kofferraum, was ich nur bräuchte, wenn ich meinen Aktionsradius verlasse.
Leider sind die genannten Fahrzeuge mit maximal vier Sitzplätzen für mich nicht familientauglich und sehr teuer.
Lösungen für Zusatzaggregate sind beim DLR und bei KSPG zu finden, bei einem ein Forschungsprojekt, beim anderen eine noch nicht vermarktete Lösung, die für einen Mehrpreis von ca. 2000€ lieferbar wäre…

Ein typisches reines Elektroauto hat einen Energieverbrauch von ca. 15 kWh/100 km. Das entspricht einem Energieverbrauch von zwei Litern (!) Benzin und kann regenerativ erzeugt werden!
Auch wenn der Verbrauch bei schneller Fahrt auf der Autobahn deutlich (!) höher liegt, sind diese Werte im Vergleich zu einem Verbrenner aus meiner Sicht genial und schwer zu toppen. Die Umwelt freut sich bei diesen Daten.
Das „Stromaggregat im Kofferraum“ bräuchte eine Leistung von 15 kW, um in einer Stunde genug Elektroenergie zu liefern, damit ich weitere 100 km fahren kann. Mit Reserve gedacht, wären 25 kW besser, um dann auch schneller unterwegs sein zu dürfen. Bei den genannten Quellen ist die Leistung der Stromaggregate sogar noch größer und der Verbrauch je 100 km geringer als 8 Liter Benzin.

Aus meiner Sicht ist das eine gute Lösung, die auch erschwinglich scheint. Der Platzbedarf eines solchen Aggregates ist nicht hoch, vergleichbar mit einem Reserverad oder sogar geringer.

Selbst wenn die Batterietechnologie in den nächsten Jahren noch besser werden wird, ist mit dieser Lösung schon jetzt das Reichweitenproblem gelöst, auch wenn sie von den meisten Automobilherstellern (noch) nicht lieferbar ist.

Theoretisch können damit die Batteriepacks sogar kleiner werden, wenn es sich um ein Stadtauto handelt. Das führt dann sogar zu einer Gewichtsreduzierung.

Mein altes Auto hat den Geist aufgegeben. Ich musste handeln und wollte meinem Grundsatz folgen, dass mein nächstes Auto ein Elektroauto sein soll. Wir haben eine Lösung gefunden:

Ich habe einen rein elektrischen Renault ZOE mit fünf Sitzplätzen und einer Reichweite von 200 km bestellt. Für die langen Urlaubsfahrten hat Renault angeboten, einen Renault Clio kostenfrei für 14 Tage im Jahr zu leihen. Außerdem haben wir uns mit guten Freunden abgesprochen, dass wir zu diesen Zeiten die Autos tauschen – das neue Elektroauto gegen einen größeren Kombi. Das dürfte an Sicherheit genügen. Wir Familien halten eben zusammen.

Fazit und Wertung:

Elektromobilität, gespeist durch regenerative Energien, funktioniert schon jetzt sehr gut. So ein Auto zu fahren macht einfach Spaß. Das „Reichweitenproblem“ ist schon jetzt durch einfache Lösungen überbrückbar. Die preiswerten und hilfreichen technischen Lösungen lassen leider noch auf sich warten. Da müssen wir uns untereinander helfen.

Der Betrieb eines Elektroautos ist für die Zukunft unserer Erde nur dann sinnvoll, wenn erneuerbare Energien wie Wind oder Sonne genutzt werden, da bei anderen Energieformen einfach zu viel der kostbaren Energie ungenutzt in Wärme umgewandelt wird bzw. bei Kernkraft ein unkalkulierbares Risiko in Kauf genommen werden muss. Das darf ich den kommenden Generationen nicht zumuten. Klimawandel und der Raubbau der Rohstoffe aus der Erde müssen eingedämmt werden.

Jürgen Beger,
verheiratet mit Annett,
Vater von Thea, Leonie und Daria
ist Schulungsleiter im Bereich
der Gebäudeautomation

Wie denkst Du darüber?

Überlegst Du auch ein Elektroauto anzuschaffen oder fährst vielleicht schon eins? Was sind Deine Überlegungen und Beweggründe? Decken Sie sich mit Jürgens oder ist für Dich etwas ganz anderes entscheidend? Teile doch Deine Meinung und Gedanken dazu über einen Kommentar.

6 Gedanken zu „Warum mein nächstes Auto ein Elektroauto ist“

  1. Warum sollte ein E-Auto nicht alltagstauglich sein? Seit über 3 Jahren fahre ich meinen Twizy, täglich bringt er mich zum Büro und wieder zurück und reisen kann man damit auch. Z.B. die Bundestwizytour 2013 (4000 km durch Deutschland) oder das Bundestwizytreffen in Rinteln (Anfahrt für mich 366 km Dauer 2 Tage) man muß sich nur darauf einlassen-

    Seit 2 1/2 Jahren haben wir auch eine ZOE die und überall hin bringt. Z.B 2014 in die Lausitz zur „Antikohlekette“ (Anfahrt 580 km). Zugegeben ist die Ladeifrastruktur unzureichend (fehlende Schnellademöglichkeiten in ausreichender Zahl direkt an den bevorzugten Verkehrswegen) aber es hat funktioniert. Das ist das wichtigste.

    Da gibt es einen kleinen Spruch (der allerdings nichts mit E-Mobilität zu tun hat, eher das Gegenteil) „Umparken im Kopf“.

    Das trifft es ganz genau. Ein kleines Bisschen weniger Komfort, etwas mehr Planung, dann klappts auch mit der E-Mobilität.
    Tesla macht es vor wie es gehen kann

    1. Hallo Rüdiger,
      danke für Deine Gedanken dazu. Ich finde nichtmal, dass E-Mobilität weniger Komfort ist (ok, wenn man im Winter mit einem Twizy unterwegs ist, vielleicht schon 😉 ). Bei der ZOE vermisse ich gar nichts an Komfort, im Gegenteil finde ich sie sogar komfortabler als alle Verbrenner in der gleichen Größenordnung. Mehr Planung, ja da gebe ich Dir recht, das braucht man schon.
      Viele Grüße,
      René

    2. Hallo Rüdiger und René,
      es ist schön zu erleben, dass ich mit meinen Gedanken nicht allein bin. Für uns alle ist das „Umparken im Kopf“ wichtig!
      Und mal ehrlich, wenn es überhaupt einen Grund zum Klagen gibt, dann auf SEHR hohem Niveau!!! Uns gehr es wirklich gutn ur das abgeben, in diesem Fall an die nächsten Generationen, fällt wohl ziemlich schwer.
      Natürlich, so meinen wir, haben wir keine Zeit und können uns zeitlich solche Aktionen, wie Rüdiger schreibt (4000km Twizzy), nicht leisten. Ich habe solche Aktionen mit dem Fahrrad durch. Die Erlebnisse dabei sind unvergessen. Wir Menschen rücken wieder etwas weiter zusammen und das ist gut. Genauso erlebe ich es gerade mit der Freundlichkeit von René, meinen Artikel einfach mal so zu veröffentlichen.
      Viele Grüße
      Jürgen

    1. Hallo Salina,
      ja absolut – mach auf alle Fälle mal eine Probefahrt bei einem Händler. Ich kenne keinen, dem es nicht gefallen hat, nachdem er es mal selbst erlebt hat.
      Viele Grüße,
      René

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