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5 Gründe warum ein Elektroauto Quatsch ist

Immer wieder treffe ich Leute, die mir weismachen wollen, ein Elektroauto wäre eine tolle Sache. Habt Ihr auch schon mal gehört? Bestimmt. Hier kommen die ultimativen Argumente, warum ein Elektroauto doch Blödsinn ist.

 

Viel zu wenig Reichweite

„Boah, ich muss immer soviel fahren, das geht doch mit einem Elektroauto gar nicht.“

Da die meisten  Deutschen täglich etwa 500km am Stück zurück legen, ist ein Elektroauto in der Tat nichts für sie. Die restlichen 80% fahren nicht weiter als 30km einfache Strecke – könnte mit aktuellen Praxisreichweiten von Elektroautos von 150-170km ja gerade so hin hauen. Dann soll sich doch diese Minderheit ein Elektroauto kaufen und den Rest in Ruhe lassen.

Hab ich ewig Zeit?

„Das Auto muss aber 5-10 Stunden aufladen.“

Verstehe ich, beim Tanken bin ich einmal pro Woche inklusive Umweg fahren, anstehen, tanken, an der Kasse anstehen, bezahlen usw locker 20 Minuten beschäftigt. Beim Elektroauto muss ich die halbe Nacht daneben stehen und zuschauen wie es lädt. Das ist soooo langweilig.

Ok, man könnte ja auch was anderes machen in der Zeit: einkaufen, arbeiten gehen, schlafen, ins Kino, … Dann braucht man aber nur 5 Sekunden um den Stecker einzustecken und vielleicht nochmal 5 um eine öffentliche Ladesäule mit einer Karte freizuschalten. Dumm nur, dass man dann gar nicht mehr über die lange Ladezeit schimpfen kann. 20 Minuten Benziner auftanken sind 120 mal Elektroauto einstecken. Das reicht für 18.000 km, wer schafft das mit einer Tankfüllung? Der Zeitaufwand pro Kilometer ist vielleicht doch nicht so schlecht beim Elektroauto.

Ach, noch was: es gibt auch Möglichkeiten Elektroautos in 30-60 Minuten für 150km aufzuladen. Die ZOE kann das mit dem Strom zu hause, ebenso(mit optionalem Zubehör)  der Smart und Tesla. Andere können das an speziellen öffentlichen Säulen mit Gleichstrom.  Dann darf man beim Einkaufen aber nicht trödeln, sonst ist das Auto vor dem Einkaufswagen voll.

Öko? Dummes Zeug: fahrender Sondermüll!

„Die Akkus sind ja reine Chemie, das ist doch der reinste Sondermüll, genau wie diese Photovoltaikanlagen auch.“

Dummer Weise ist alles Chemie, da alles um uns herum und sogar wir selbst aus chemischen Elementen aufgebaut sind. Chemie muss also nicht von Grund auf schlecht sein. Der tiefere Sinn des obigen Zitats ist aber vielmehr, uns klar zu machen, dass die Akkus am Ende ähnlich wie Atommüll endgelagert werden müssen – recycling unmöglich, im nächsten Wald verbuddeln ist auch nicht gut. Macht also schon mal den nächsten Salzstock bereit.

Trotzdem gibt es Firmen, die das Unmögliche möglich machen und heute schon Akkus aus Unterhaltungselektronik und intelligenten Fernsprechapparaten recyclen. Genau diese Firmen sind bereits heute auch in der Lage Akkus von Elektroautos zu 99-Gewichtsprozent zu recyclen und mit erprobten Prozessen die enthaltenen Stoffe sortenrein zu trennen (für Photovoltaikmodule geht das übrigens auch, nur mit anderen Verfahren).

Bevor sie überhaupt recycelt werden müssen, können sie ja noch einige Jahre als lokale Speicher für eine Photovoltaikanlage dienen – im großen wie im kleinen Stil auch für Einfamilienhäuser.

Keine Emissionen? Von wegen…

„Elektroautos haben zwar lokal keine Emissionen, aber schau Dir mal an, was die Kohlekraftwerke raushauen um den Strom zu erzeugen.“

Stimmt, wenn man sein eAuto vorsätzlich nur mit Kohle- und Atomstrom lädt, sieht es echt düster aus. Und wenn man den durchschnittlichen Graustrom in Deutschland als Basis nimmt, ist es auch nicht viel besser als ein Benziner.

Aber: ich kenne keinen Elektroautofahrer, der nicht zu Hause auch Ökostrom hat und damit sein Auto lädt. Ist zu teuer? Gar nicht, die meisten Ökostromangebote sind günstiger als das, was viele Leute aktuell für dreckigen Strom zahlen.

„Es gibt doch gar nicht genug (Öko)strom für alle Elektroautos.“

Könnte man denken, ist aber nicht so. Selbst 6 Millionen Elektroautos würden gerade mal 2% des in Deutschland verbrauchten Stroms benötigen obwohl es immerhin 13,5% der 44,4 Mio Pkw in Deutschland wären. Aktuell sind 26% des deutschen Stroms grün. Selbst bei vollständiger Elektromobilität wären also nur knapp 15% unseres Strombedarfs nötig. Das lässt sich wahlweise durch Effizienz an anderen Stellen wieder einsparen oder wir bauen einfach 1/7 mehr Kraftwerke, die natürlich ökologisch arbeiten.

Bin ich ein Ölscheich?

„Elektroautos sind doch nur was für Reiche.“

Das war sicher mal so, ist es aber schon lange nicht mehr. Der durchschnittliche Neuwagen wird in Deutschland für etwa 27.000 € gekauft. Die ZOE von Renault gibt es aktuell ab 16.500 €, den Nissan Leaf ab 23.790 € – beides Neupreise versteht sich. Trotzdem ist die beliebeste Frage, die mir Fahrer von SUVs für 50.000€ und aufwärts zu meinem Elektroauto stellen: rechnet sich das überhaupt?

Alles klar?

Habe ich ultimatives Argument gegen Elektroautos vergessen? Oder sind diese verrückten Dinger vielleicht doch nicht so schlecht? Teile Deine Meinung dazu über einen Kommentar zu diesem Artikel.

22 Gedanken zu „5 Gründe warum ein Elektroauto Quatsch ist“

  1. Du hast wohl alle Vorurteile getroffen. Als Elektrofahrer geht’s einem aber auch mit der Zeit ziemlich auf den Wecker, dass man immer mit demselben Quatsch konfrontiert wird.
    Ein Spritfahrer käme nicht auf die Idee, sich in irgendeiner Weise rechtfertigen zu müssen. Dabei gibt es kaum einen Punkt beim Gebrauch des Verbrennungsmotors, der nicht an völligen Unsinn grenzt. Ob es nun der Umweltschaden durch Beschaffung des Öls ist oder aber auch die Versuche mit Biobrennstoffen, die die Natur ruinieren. Ob es die miesen Wirkungsgrade auf dem gesamten Verbrauchsstrang sind, die Giftigkeit der Abgase, die dort entstehen, wo er genutzt wird, also direkt unter unserer Nase oder zu guter Letzt auch noch die Endlichkeit des Brennstoffs. Wenn der Verbrennungsmotor heute erfunden werden würde, hätte er keine Chance. Durchweg grober Unfug.
    Elektrofahrer jedoch müssen sich für alles rechtfertigen, wahrscheinlich weil die Mehrheit ja immer Recht hat. Zudem bekommen sie auch noch Dinge untergeschoben wie den Strommix, mit dem Elektroautos nun wirklich gar nichts zu tun haben.
    Schätze es liegt daran, dass wir alle nun mal bei den meisten Themen keine Experten sind. Also tun wir das, was die Mehrheit tut.
    Die meisten haben aber durchaus den Verdacht, dass Verbrennerauto fahren irgendwie falsch ist, also sucht man eine Rechtfertigung, warum man es trotzdem tut und dazu reicht bereits einer der oben genannten Gründe: Fährt nicht weit genug, ist zu teuer, giftige Materialien, blablabla.
    Schon kann man sich beruhigt zurücklehnen und sich sagen: Puh, alles richtig gemacht und das ohne Ahnung, die anderen Antriebe bringen es ja nicht.
    Wenn wir es aber nicht bald schaffen, die Verunsicherten zu überzeugen, werden wir in absehbarer Zeit alles Öl verbrannt haben, was auch schlecht wäre. Schließlich ist es der seltenste Rohstoff im uns bekannten Universum. Die Atmosphäre wird vollends ruiniert sein. Somit dürfte das Leben es deutlich schwerer haben auf diesem Planeten. Und fahren wird dann sowieso keiner mehr.
    Bei diesen Aussichten wähle ich das….Elektroauto.

    1. Da gebe ich Dir absolut Recht. Diese soziale und psychologische Analyse hatte ich noch gar nicht angestellt. Wenn ich darüber nachdenke, kann ich das bestätigen. Gerade die Bestätigung des eigenen Handelns ist extrem wichtig – nicht nur nach einer Neuanschaffung zB sondern auch wenn man den Arbeitgeber wechselt o.ä. und vor allem, wenn man sich selbst nicht 100% sicher ist. Habe das schon oft bei Bekannten erlebt. Ein Elektroauto ist halt erstmal ein Schritt aus der Komfortzone, weil es etwas anderes ist. Hatte das gleiche Erlebnis schon 2004 als ich meinen Alfa 156 auf Autogas umrüsten lies. Alle haben gestaunt, fanden das toll (auch wenn es ein paar Kommentare gab, dass man schon nach 350km wieder tanken muss), vor allem das Sparpotential hat alle beeindruckt – nur nachgemacht hat es keiner meiner Bekannten…
      Immerhin ist das mit dem Elektroauto jetzt schon etwas anders – ich weiß von mindestens 5 Leuten, die durch mich beeinflusst (nicht nur aber auch) aufs Elektroauto umgestiegen sind. Da hilft aber auch das Internet – mit dem Blog erreiche ich viel mehr Leute die ich auch gar nicht persönlich kenne. Wenngleich sich auch die ein oder andere persönliche neue Bekanntschaft ergeben hat.

    2. also ich finde das elektroauto eine gute Sache
      doch wie das Thema angegangen wird von Regierung und Industrie finde ich sehr beunruhigend!
      Was geschieht eigentlich mit all den Nutzfahrzeugen ??
      LKW , Bagger , usw. auf den Baustellen
      wie soll das funktionieren?
      Ich persönlich bin im Außendienst und fahre zwischen 350 und 650 km am Tag
      wie soll ich das machen ??
      Ohne für ein Auto was die km Leistung schafft 100000 euro zu bezahlen??
      Es gibt so viele offene Fragen die nicht wirklich beantwort sind
      Das ärgert mich um so mehr das man aber schon ein Jahr im Kopf hat um keine Verbrennungsmotoren mehr zuzulassen?
      Sollte man nicht erst mal das e Auto so konzipieren das es für alle taugt und auch bezahlbar ist ??

  2. Hallo,

    nur mal eine ernst gemeinte Frage:

    Wir haben ca. 44 Millionen PKW in Deutschland. Wenn man nur die Hälfte davon mit Elektromobilen ersetzt kommt man auf 22 Millionen Elektroautos.

    Deren Batterien haben einen gigantischen Strombedarf. Nehmen wir mal eine Batteriegröße von 70 kwh.
    22 Millionen x 70kw = 1,540 Milliarden KW oder 1,54 Millionen Megawatt = 1,5 Terawatt Ladestrombedarf.

    Ein gutes AKW bringt knapp 1500 Megawatt.

    Damit bräuchte man immerhin über 1000 AKWs um diese Elektromobile nachts gleichzeitig zu laden, oder?!

    Solar fällt im klassischen Ladeszenario (nachts) aus, Wind ist für eine konstante Dauerladung nicht verlässlich, andere Ökostromalternativen (Wasser, Biomasse) sind nicht ausreichend und Stromspeicher sind nicht vorhanden.

    Wo kommt also der Ladestrom für eine Elektromobil-Flotte her?! Mache ich da einen Denkfehler bei der Strombedarfsrechnung?!
    Mit 1,5 Terawatt pro Tag hat man quasi eine Verdoppelung des Strombedarfs Deutschlands vor Augen…

    Auch wenn nicht jeder seinen Wagen jeden Tag oder immer komplett lädt kann es zu „Spitzenzeiten“ (alle am Ladenetz) diesen Strombedarf geben, droht da nicht ein Blackout?!

    PS

    Elektrotechnik ist leider nicht mein Fachgebiet (wie man unschwer erkennen kann)…

    1. Hallo Dirk,
      ich sehe da zwei Fehlannahmen:

      1. Wir können gerne von 70kWh Batteriegröße für Elektroautos im Massenmarkt ausgehen, wenn es große Verbreitung finden soll. Ein Elektroauto kommt mit 70kWh zwischen 350km und 540km weit (Verbrauch zwischen 13 und 20kWh/100km je nach Fahrzeuggröße und Streckenprofil). 80% der Deutschen fahren am Tag aber nur 30km einfache Strecke (http://www.adac.de/_mmm/pdf/statistik_mobilitaet_in_deutschland_0111_46603.pdf) – also etwa 60km/Tag. Das sind dann 8-12kWh pro Tag und nicht 70kWh. Für 22 Mio Autos in Summe 0,22 Mio MWh = 0,22 TWh.
      2. Sind in Deiner Rechnung die physikalischen Einheiten durcheinander geraten. Watt (W) bezeichnet die Leistung – Wattstunden (Wh) bezeichnet die Energie bzw Arbeit, also Leistung x Zeit. Es fehlt also die Zeit in der Rechnung, wie lange ein Auto mit welcher Leistung geladen wird. Es kann niemand zu hause mit 70kW laden, ein modernes Einfamilienhaus ist typischer Weise mit 63A abgesichert (ältere Häuser eher mit 50A). Daraus ergibt sich bei dreiphasigem Hausanschluss eine maximale Leistungsaufnahme von 3 x 220V X 63A = 41,5kW für das ganze Haus. Für 63A braucht man aber auch entsprechend dicke Kabel, wie sie eben beim Hausanschluss verwendet werden – in der Stärke ist aber wohl keine Garage angeschlossen. Viele Leute haben nur eine einfache Schukosteckdose in der Garage (entspricht 220V * 16A = 3,5kW), einige haben CEE16 (also 3 x 3,5kW = 10,5kW) und wenige CEE32 (3 x 220V X 32A = 21kW). Die ersten brauchen um das Auto zu laden 10kWh / 3,5kW = 2,9H, die zweiten etwa 1h und die dritten eine halbe (das lässt außer Acht, dass das Batteriemanagement des Autos ab etwa 90% die Ladeleistung immer weiter drosselt, etwa so wie man ein Glas auch nicht mit dem gleichen Schwung bis zum obersten Rand auffüllt sondern am Schluss langsamer gießt). Die Leistung wird also nicht kurzfristig auf einen Schlag abgerufen sondern über eine gewisse Zeit gestreckt. Daraus könnte man jetzt Kurven zeichnen, die die Leistungsverteilung über den Abend hinweg darstellen.

      Auch wenn es also bei weitem nicht so dramatisch aussieht, wie das Ergebnis Deiner Rechnung, sehe ich auch dass die örtlichen Verteilnetze dem wohl nicht gewachsen sind, wenn alle in der Straße zum Tagesschau gucken auch noch das Auto nebenbei einstecken. Außer – und das wird bei einer großflächigen Verbreitung unumgänglich sein – wir bekommen ein intelligentes Lademanagement, gesteuert vom Netzbetreiber. Solche intelligenten Ladeboxen müssen dann dafür sorgen, dass nicht mehr Leistung von den ladenden Autos abgerufen wird, als das örtliche Netz verträgt. Ich sehe da aber kein Problem – fast alle, die ihr Auto abends einstecken, wollen erst am nächsten Morgen wieder losfahren, ob das Auto von 20-22 Uhr lädt oder von 3-5 Uhr morgens ist da egal. Man kann die verschiedenen Ladevorgänge also über die ganze Nacht strecken und so dafür sorgen, dass nicht mehr Leistung gebraucht wird als die Kraftwerke liefern können.

      Außerdem gehe ich davon aus, dass auch die Ladeinfrastruktur wächst und man nicht nur abends zu hause laden wird. Arbeitgeber werden Lademöglichkeit anbieten, da steht das Auto sowieso je nach Job 3-8 Stunden in denen es laden kann. Ebenso Geschäfte, Kinos, Parkhäuser, Restaurants, …. überall dort wo man länger das Auto stehen lässt bieten sich Lademöglichkeiten an. Auch so verteilt es sich über den Tag und mildert die Last in den Abendstunden.

      Fazit: es muss sich noch etwas an der Ladetechnik sowohl im Auto, als auch in den Ladeboxen tun und unsere Welt muss vernetzter und die Geräte intelligenter werden, außerdem muss die Anzahl an Ladepunkten mitwachsen – dann klappt das.

      1. Hi René,

        Danke für Deine ausführliche Antwort.

        Mein Verständnis der Problematik hat sich dadurch wesentlich verbessert.

        Natürlich ist E-Mobilität für viele, auch mich, utopisch, wenn maximal für 15.000 € ein gebrauchter Familienkombi drin ist.

        Und man dazu noch in einer Mietwohnung ohne Lademöglichkeiten wohnt.

        Gruß

        Dirk

    2. Ich habs nicht nachgerechnet, da ich mindestens so ein Experte bin wie Du aber wenn alle Leute in Deutschland gleichzeitig Ihren Herd einschalten, bricht auch das Stromnetz zusammen. Das klappt nur, weil das eben nicht passiert! Ein Einzelner ist nicht berechenbar, eine große Masse schon. Was den Strom angeht, interessiert also nicht die Akkugröße, sondern der Verbrauch. Da gabe es mal eine große Studie für Österreich. Ich weiß die Zahlen nicht mehr aber es ging darum wievliel Strom benötigt würde, wären plötzlich alle PKWs elektrisch. Das waren, meine ich, 15% mehr Stromverbrauch oder sogar noch weniger. Auf jeden Fall ist es zu schaffen, denn so schnell wird es ja nicht gehen. Natürlich sind Elektroautos alleine nicht die Lösung aber sie sind ein wichtiger Teil davon denn ein Verbrenner kann immer nur 100% CO2 ausstoßen. Ein Elektroauto KANN zumindest Ökostrom nutzen, wenn es ihn gibt.

    1. Hallo Elektro-Bob,
      zum Glück sind Steuern ja kein unveränderliches Naturgesetz sondern menschengemacht. Und bei einem bin ich mir absolut sicher: sobald Elektroautos eine kritische Masse erreicht haben, fallen unseren Politikern zahlreiche Möglichkeiten ein, diese auch so zu besteuern, dass anderweitig entfallende Steuern mehr als kompensiert werden. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn eine nach und nach entfallende Energiesteuer auf Benzin und Diesel auch dazu genutzt würde, die zahlreichen Verschwendungen von Steuergeld endlich mal einzudämmen. Vermutlich fallen den Verantwortlichen dann aber wieder nur neue Steuern ein… Nachdem inzwischen ja auch schon mit der Sonnensteuer selbst erzeugter und selbst genutzter Eigenstrom aus Photovoltaik besteuert wird, werden die Politiker sicher weiter einfallsreich bleiben. Nicht ganz unrealistisch erscheint mir zB dass im Rahmen der zunehmend vernetzten Autos, diese irgendwann gesetzlich das Fahrprofil an eine zentrale Bundesstelle übertragen müssen und eine Abgabe abhängig von gefahrenen km und Straßenarten fällig wird – das ist natürlich keine Maut, das ist eine Infrastrukturmodernisierungsabgabe…

    1. Bitte auch beim Verbrenner mit dem Denken beginnen. Schließlich kommt der Sprit nicht aus der Zapfsäule.
      Aber jemand, der so kurzsichtige Kommentare schreibt kann sicher die komplette Beschaffungskette von Diesel und Benzin beschreiben.
      Versuch das mal!

  3. Erst heute hat mir meine 11 jährige Tocher erzählt, dass Ihre Lehrerin sie darauf hingewiesen hat, dass die Akkus ja als Sondermüll entsorgt werden müssen … Das ist nur eines von sehr vielen Beispielen, was unsere Kinder in der Schule für einen Blödsinn erzählt bekommen. Man sollte dringend mal unsere Lehrer auf die Schule schicken, nicht nur zum Thema Elektromobilität …

  4. Noch ein paar „Wahrheiten“ über Elektroautos:

    „Elektroauto? Soll ich auch noch zum Veganer werden und mit Holz heizen?“

    „Dann ist es aus mit unserem Wohlstand. VW, Daimler, BMW, Audi, Opel – alle pleite und halb Deutschland arbeitslos“

    „Ich kauf kein Auto das teurer als 7000 € ist. Nur Gebrauchte. Steht eh die meiste Zeit nur rum und verliert an Wert“

    „Was ist mit den ganzen Öl- und Gasheizungen? Man braucht doch viel mehr Öl und Gas zum heizen als zum fahren“

  5. also ich bin einer der tatsächlich im Außendienst arbeitet!
    Nicht nur das ich täglich zwischen 350 un 600 km fahre sondern auch irgendwo übernachten muss …
    Was das aufladen des elektroautos nicht erleichtert!
    Was mach ich wenn aber wärend dem Aufladen kein Kino in der nähe ist ?
    Oder bei meinem Kunden am Dorf keine auflademöglichkeit ?
    Wie sieht das alles aus wenn jetzt schon Stätde Diesel Fahrverbot ausspreche wollen …
    Post – Sprinder – LKW usw !!???
    Jahrzehnte erklärt man kauf Diesel da wenig verbrauch daher Umweltschonend ??
    Ich blick nicht mehr durch !
    Und die Regierung hat es mal wieder geschafft Menschen zu verunsichern!!
    So lange Luxusschiffe Frachter usw. auf Kanälen durch die Städte fahren und den dreck ungefiltert rauslasen können !!
    Flugzeuge/ LKW’s / usw … warum wird nich mal da angesetzt wo echter Dreck entsteht ???

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