Renault ZOE auf dem Moscow International Automobile Salon 2012 (von Kirill Borisenko via Wikimedia Commons)
Quelle: Kirill Borisenko via Wikimedia Commons

Renault könnte Bestandskunden mit stärkeren Akkus ausrüsten

Wie das britische Magazin „What Car?“ berichtet, hat die Chefin der ZE-Sparte bei Renault, Beatrice Foucher, in einem Gespräch mit dem Magazin gesagt: „Es besteht die technische Möglichkeit [die Akkus aufzurüsten].  Ich habe die Ingenieure gebeten sicherzustellen, dass dies möglich ist. Es ist keine einfache Aufrüstung, weil man eine höhere Energiedichte in den Akkus hat und dann die Fahrzeugelektronik und -kontrollsysteme aktualisiert werden müssen um dem Rechnung zu tragen. Trotzdem ist es mit Sicherheit machbar.“

Béatrice Foucher, Directeur du Programme Véhicule Electrique (Quelle: media.renault.com)
Béatrice Foucher,
Directeur du Programme Véhicule Electrique (Quelle: media.renault.com)

Foucher weiter: „Was viel wichtiger ist, ist ob die Kundenanforderungen dafür da sind. Es könnte sein, dass wenn wir zu den Kosten kommen sich die Kunden entscheiden, dass sie ihr Elektroauto mit 200km Reichweite lieber in Zahlung geben um ein ganz neues Modell mit 300km Reichweite zu bekommen.“ Das 200km-Modell könnte dann laut Foucher eben für Leute interessant sein, die wüssten dass sie nicht mehr Reichweite benötigen oder die einen günstigeren Einstiegspreis in die Technologie Elektroauto haben wollen.

Reichweitenangst sieht Foucher nicht als Problem an. Die werde nicht lange genug bei den Käufern existieren damit es sich lohne Range Extender wie z.B. BMW anzubieten. „Wir beobachten was BMW tut und es ist interessant, aber ich denke nicht dass wir das tun werden.“ Für Foucher sind die besseren Antworten statt Range Extender höhere Akku-Reichweiten und eine bessere Ladeinfrastruktur. „Und diese Dinge kommen sehr rasch“ sagt Foucher.

Quelle: www.whatcar.com

4 Gedanken zu „Renault könnte Bestandskunden mit stärkeren Akkus ausrüsten“

  1. Die Kompatibilität ist natürlich auch aus Sicht der Entwicklung von Vorteil. Man kann das gleiche Auto leicht mit einem weiterentwickelten Akku weiter verkaufen.

    Das nennt man auch Effizienz in der Entwicklung und Produktion. Komisch, dass die Deutschen Auto- Profis da nicht drauf kommen.

    Beim schon jetzigen Erfolg dieses Autos wird das der Brüller, wenn die im nächsten Jahr mit einem verbesserten Akku kommen, der bis zu 300 km hält. ZOE 2.0 sozusagen.

    Ich finde das cool und sehr schlau!

  2. Wenn dieser stärkere Akku kompatibel ist, könnte man ihn vielleicht auch nur kurzzeitig mieten für eine längere Fahrt und die alltäglichen Strecken mit dem bisherigen eigenen Akku.

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